Städtepartnerschaft

Partnerschaft zwischen Spaichingen und Regis-Breitingen

Seit Öffnung der Grenze zur DDR bestehen Kontakte mit der sächsischen Stadt Regis-Breitingen etwa 40 Kilometer südlich von Leipzig. Regis-Breitingen hatte früher die gleiche Postleitzahl wie Spaichingen (7208).

Spaichingen – eine Stadt, viele Möglichkeiten

Die Stadt Spaichingen im Landkreis Tuttlingen liegt inmitten des Primtales am Fuße des Dreifaltigkeitsberges. Eine idyllische landschaftliche Lage am Rande der Schwäbischen Alb und dazu gute Infrastruktur und Anbindung erzeugen hohe Lebensqualität. Mit seinen über 13.000 Einwohnern bietet Spaichingen alles, was man sich von einer traditionsbewussten und gleichzeitig zukunftsfähigen Stadt wünscht: Gesunde Strukturen rund um Wirtschaft und Bildung, ein facettenreiches Freizeit- und Kulturangebot, ein attraktives Wohnumfeld, eine lebendige Gemeinschaft und natürlich eine wundervolle Landschaft. Das Zusammenspiel all dieser Faktoren macht Spaichingen so besonders!

Spaichingen ist Wirtschaftsstandort und Lebensraum zugleich. Mit allen Infrastruktureinrichtungen, die für ein angenehmes Leben in der Stadt erforderlich sind, ist sie ein leistungsstarker Industriestandort mit dem Angebot vieler Arbeitsplätze und Beschäftigungsmöglichkeiten. Spaichingen bietet, eingebettet in eine schöne Landschaft und angrenzend an Regionen mit vielen touristischen Angeboten für Urlaub und Freizeit eine Vielzahl an Möglichkeiten an.

Gelebtes Brauchtum: Fastnacht mit Funkenfeuer und 50er-Fest

Spaichingen ist stolz auf seine Fastnachtstradition. Die Narrenzunft Deichelmaus 1445 e. V. besteht aus dem Prinzenpaar, dem 11er-Rat, dem 9er-Rat, der Prinzengarde und den Hästrägern, bestehend aus Deichelmaus, Strohhansele und Schellennarr. Höhepunkte sind die Proklamation des neuen Prinzenpaares am 11. November, die Redoute (Saalfasnet) und der große Umzug am Fastnachtsonntag. Neben der Narrenzunft gibt es noch die Funkenhexen, die Primtalteufel und mehrere Guggenmusikgruppen, die während der Fastnacht aktiv sind. Am Sonntag nach Aschermittwoch findet das Brauchtum des Funkenfeuers statt, an dem vor allem die Kinder und Jugendlichen der Stadt mit einem Fackelzug teilnehmen. Die Fackeln werden auf dem Dreifaltigkeitsberg entzündet und bis zu einem kunstvoll aufgebauten Holzturm getragen, der mit den Fackeln entzündet wird. Das Spektakel wird von den Funkenhexen und der freiwilligen Feuerwehr betreut und musikalisch von der Stadtkapelle umrahmt.

Das Fünfziger-Fest – auch Heimatfest genannt – bietet vielen Weggezogenen einen Grund, die alte Heimat zu besuchen und den Zugezogenen eine Integrationsmöglichkeit. Den ersten gemeinsamen 50ten Geburtstag feierten die Spaichinger an einem Montag im Jahr 1873 mit einem Festgottesdienst in der Wallfahrtskirche auf dem Dreifaltigkeitsberg und anschließendem Festessen. Über die Jahre wurde das Fest erweitert und ist zu einer Veranstaltungsreihe mit viele schönen Begegnungen geworden.

Das Wahrzeichen der Stadt: der Dreifaltigkeitsberg

Der Dreifaltigkeitsberg ist das Wahrzeichen der Stadt Spaichingen. Der 985 m hohe Berg befindet sich am Südwestrand der Schwäbischen Alb und erhebt sich 350 m über der im Primtal liegenden Stadt Spaichingen. In kriegerischen Zeiten bot der damals als „Baldenberg“ bezeichnete Berg Zuflucht für die Spaichinger Bevölkerung und aus der Umgebung. Eine Wallfahrtskapelle wurde im Jahr 1415 eingeweiht und 1592 erweitert, als im Jahr 1666 die heute noch bestehende barocke Dreifaltigkeitsbergkirche an dieser Stelle errichtet wurde, um der steigenden Beliebtheit der Wallfahrt Rechnung zu tragen. Jährlich ruft der Dreifaltigkeitsberg zahlreiche Wallfahrer und Wanderer nach Spaichingen. Dieser Kraftort lässt von seiner einmaligen Positionierung, der Weitsicht, den herrlichen Sonnenauf- und -untergängen in den Menschen neue Erfahrungsräume zu.

Kunst und Kultur in Spaichingen: Ausstellung auf dem Berg und im Gewerbemuseum

Seit dem Jahr 2000 findet in Spaichingen ein besonderes Stadtkünstler-Projekt statt. Namhafte Künstler sind auf dem städtischen Markplatz zu Gast und erschaffen vor Ort Ihre Kunstwerke. Vor Augen der Öffentlichkeit entstehen so zeitgenössische Objekte, die überall in der Stadt und deren Umgebung zu sehen sind. Seit 2000 sind so beim öffentlichen Arbeiten zwölf Skulpturen entstanden, die in der Stadt und in Außenbereichen ihre festen Standorte gefunden haben. Der Skulpturenweg „Von Berg zu Berg“ ist heute fast vollendet und lädt zu Spaziergängen ein.